Ich bin Svenja!

Unternehmerin, Karriere- und Life Coach … und verliebt in das Leben! Ich sehe es als meine Herzensaufgabe, Dich auf Deiner Reise zu Deiner Berufung und in ein erfülltes und selbstbestimmtes Leben zu begleiten – denn ich weiß, wie schwer für mich dieser Weg war. Gerne teile ich daher mit Dir meine „Life Hacks“.

Meine akademische Reise​

Wenn ich auf meinen beruflichen Werdegang zurückblicke, verlief dieser alles andere als gradlinig: Nach dem Abitur hatte ich überhaupt keine Ahnung, was ich mit den vielen Möglichkeiten, die vor mir lagen, machen sollte. Ich war mir unsicher, was ich wollte und noch vielmehr darüber, was ich überhaupt konnte.

Über einen Zufall landete ich zunächst im Studium der Volkswirtschaftslehre in Bonn – ihr müsst wissen, dass ich immer eher schlecht in Mathe war –, das ich nach zwei Semestern abbrach. Ich beschloss daher etwas zu studieren, das mir wirklich Spaß machte und so schloss ich mein Magister-Studium der Kunstgeschichte mit summa cum laude ab. Nach so einem überragenden Abschluss musste mir die Welt doch offen stehen! Doch meine damals über 40 erfolglosen Bewerbungen, um als Kunsthistorikerin zu arbeiten, führten zu keiner Festanstellung.

Ich war unendlich frustriert, denn ich wollte unbedingt arbeiten und Geld verdienen. So beschloss ich, etwas „Anständiges“ zu machen und in die Wirtschaft zu gehen. Leider wollten die meisten Unternehmen damals Geisteswissenschaftler maximal als Assistentinnen einstellen, und so entschied ich mich, meine akademische Ausbildung durch einen MBA in General Management zu erweitern.

Mit Ende 20 und nach fast 10 Jahren akademischer Ausbildung (und viel Geduld meiner Familie!) schaffte ich endlich meinen Einstieg in die Wirtschaft.

Mein Start in den Beruf

Ich startete im Produktmanagement eines großen Telekommunikationsunternehmens und verdiente endlich mein eigenes Geld. Für dieses Unternehmen arbeitete ich fast sieben Jahre in unterschiedlichen Stationen (von Marketing, Vertrieb und Strategie bis hin zur Position als Business Managerin eines der Geschäftsführer). Ich lernte sehr viel und bin heute für alle positiven und auch herausfordernden Lektionen dankbar. Ich lernte, dass es im Konzern ein politisches Spielfeld gibt, gute Leistungen oft weniger wichtig sind als ein gutes Netzwerk, dass Geld beruhigt und ich keine Zeit mehr für mich hatte.
Damals arbeitete ich viele 70-Stunden-Wochen … und hielt das für normal! Was letztlich zu meinem Aufwachen führte, weiß ich nicht mehr, doch ich beschloss nach einer erneuten stressigen Phase in meinem Leben, eine dreijährige psychotherapeutische Ausbildung am Wochenende zu absolvieren und integrierte Yoga in mein Leben. In dieser Zeit merkte ich, dass ich mich in meinem Job und Leben nicht erfüllt fühlte und etwas ändern musste, um nicht krank zu werden.

Der Sprung ins kalte Wasser – als Startup-Unternehmerin

So beschloss ich 2014, meinen bisherigen Job im Konzern zu verlassen und mich selbstständig zu machen – eine Idee hatte ich damals noch keine. Die ersten Monate reiste ich erst einmal durch Europa, um meine Akkus wieder aufzuladen. Die Idee für meine Selbstständigkeit kam dann irgendwann durch einen Zufall: Ich hatte eine Reise gebucht, konnte diese aber kurzfristig nicht antreten – und musste enorme Stornokosten in Kauf nehmen.

Das war die Idee für mein Startup: Menschen, die eine Reise nicht antreten können, einen Ersatzreisenden zu vermitteln. So gründeten mein Co-Founder und ich unser Startup Retravel. Unsere Idee bescherte uns einige Preise und die Aufnahme im damaligen Axel Springer Plug & Play Accelerator in Berlin.

Das Gründerleben war eine unendlich lehrreiche Zeit für uns – eine emotionale Achterbahn zwischen Erfolg, unendlicher Freiheit, Gestaltungsspielraum, Verzweiflung und auch Angst. Manchmal alles an einem Tag. Zurückschauend war dies sicherlich eine der spannendsten und lehrreichsten Zeiten meines Lebens! Ich habe so unendlich viel beruflich und persönlich für mich mitgenommen. Nach zwei Jahren mussten wir unseren Traum aufgrund einer geplatzten Finanzierung leider beenden.

Pleite zurück in den alten Job

Da ich pleite war, musste ich wieder Geld verdienen und kehrte in einen „regulären“ Job zurück – bei einem anderen großen Telekommunikationskonzern. Die ersten zwei Wochen weinte ich jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit in meinem Auto, denn ich war todunglücklich.  Alles erschien mir so unendlich sinnlos, die endlosen Meetings, die fehlende Zeit und die politischen Spielchen. Ich beschloss daher noch in der Probezeit, meinen Job zu kündigen – denn dort wäre ich kaputt gegangen.

Mein Neustart als Karriereberaterin

Durch meine psychotherapeutische Ausbildung fand ich sehr schnell eine neue Position bei einem der führenden Karriere-Beratungsunternehmen in Deutschland an. Die Arbeit machte mir sehr viel Spaß, da ich vielen Menschen dabei helfen konnte, ihre berufliche Neuorientierung und Lebensgestaltung erfolgreich anzugehen.

Zurückblickend verlief mein beruflicher Werdegang wie eine Zickzack-Linie – so, wie das Leben eben manchmal ist. Doch ich bin für alle Erfahrungen heute unendlich dankbar. Sie alle haben mir den Mut gegeben, meinen Weg zu gehen. Ich bin davon überzeugt, dass das Leben zu kurz ist, um es in einem sinnlosen Beruf unzufrieden zu verbringen.

Mit meiner persönlichen Geschichte und meiner fundierten Expertise im Career & Life Coaching habe ich schon weit über 200  Menschen in über 1000 Coaching-Stunden helfen können ihr persönliches Glück zu finden. Gerne begleite auch ich Dich auf deinem  Weg zur beruflichen oder persönlichen Entfaltung. Ich glaube fest daran, dass wir unser eigenes Glück in der Hand haben und viel mehr möglich ist, als uns häufig suggeriert wird. Also sei mutig und geh‘ deinen Weg – denn es ist dein Job, du selbst zu sein.